Rhönschafzucht im Ökobetrieb Thomas Stupp

Die landestypische Schafrasse der Rhön


Das Rhönschaf ist die landschafts­typische Schaf­rasse der Rhön. Kennzeichnend ist der schwarze, bis hinter die Ohren unbe­wollte Kopf. Das Rhönschaf ist ein mittelg­roßes bis großes, hochbeiniges und hornloses Schaf, das hervor­ragend an ein raues Mittelge­birgsklima ange­passt ist. Sein Fleisch gilt als zart, mild und würzig.
 
Es gilt als eine der ältesten Nutztier­rassen Deutsch­lands. 1844 schrieb man in Akten des Hochstiftes Fulda: „Das gewöhn­liche Schaf des Rhönland­wirtes ist ein gemeines teutsches Schaf in einer eigen­thüm­lichen Art, welches selbst im Ausland unter dem Namen 'Rhönschaf' gekannt wird. Es ist gelb-weiß mit einem schwarzen Kopf ohne Hörner, trägt eine grobe, wenig gekräuselte, wenig elastische Wolle, ist von großem Körperbau, starkk­nochig und von großer Mastfähigkeit“.
 
Napoleon I. bekam das zarte Fleisch des Rhönschafes bei seinem Rückzug 1813 serviert - und veran­lasste, dass Schlacht­tiere aus der Rhön nach Paris impor­tiert wurden. In Frank­reich wurde das Rhönschaf „mouton de la reine“ (könig­liches Schaf) genannt.
 
Ab Ende des 19. Jahrhun­derts ging der Bestand des Rhönschafes jedoch schnell zurück, bis 1960 nur noch etwa 300 Tiere in Herden­büchern einge­tragen waren, danach setzte aber wieder eine Aufwärt­stendenz ein.
 
In den letzten Jahren wurde das Rhönschaf im Zuge des Regionalmar­ketings in der Rhön zu einem Sympat­hiet­räger der Region, heute liegt der Gesamtbe­stand im fünfstel­ligen Bereich.
 
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Rhönschafe
Typisches Rhönschaaf
Rhönschafe
Rhönschafe auf der Weide
Rhönschafe
Rhönschaflamm
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